Anzeige

Warum Taylor Swift am Boden liegt ...

Taylor Swift liegt am Boden Taylor Swift liegt am Boden

Zuerst boykottiert Taylor Swift Spotify aufgrund unangemessener Vergütung von Musikstreams und nun hält sie erstaunlicherweise seit kurzem als Werbegesicht für Apple Music her. Kritiker fragen sich nun, warum tut Taylor Swift das?

Die Antwort wird bislang wohl nur Taylor Swift wissen, denn auf den ersten Blick scheinen sich Spotify und Apple Music nicht wesentlich in ihren Vergütungsmodellen zu unterscheiden.

Schon seit Beginn werden die zu geringe Vergütung von Musikstreams durch den Marktführer Spotify und Apple Music kritisiert. Im Jahr 2015 bekamen die Kritiker ihren Zuspruch.

Denn da kritisierte auch Taylor Swift noch das wenig profitable Geschäft mit Spotify und setzte gemeinsam mit anderen Künstlern ebenso Apple massiv unter Druck*. Es war ein Statement, das anscheinend Wirkung zeigte. Wollte Apple in der Zeit seines kostenlosen Probeabos den Künstlern nichts auszahlen, entschied sich Apple am Ende dafür Musiker doch entsprechend zu vergüten. Insbesondere "kleine Musiker", die auf eine allgemein höhere Entlohnung für das Bereitstellen ihrer Musik auf Streamingplattformen hofften, dachten darüber nach, ob sie wirklich ihre Musik als Stream verramschen wollen. Auch in Deutschland gab es Streitigkeiten einzelner erfolgreicher Musiker. Der Rapper Bushido nahm nach kurzer Zeit seine Alben wieder aus dem Spotify-Sortiment, nachdem er zunächst seinen Backkatalog frei gab. Der Grund - zu wenig Geld für eine hohe Anzahl an Plays.

Anzeige

Nach aktuellen Marktwerten und zahlreichen Fachartikeln deutet nichts auf einen signifikanten Unterschied der Vergütungsstruktur bei Apple Music zu Spotify hin. Entweder hat Apple Music seine Auszahlungen gegenüber den Künstlern insgesamt überdacht und erhöht oder Taylor Swift hat mit Apple einen exklusiven Vertrag ausgehandelt, der ihr fairer erscheint. Ansonsten wäre der Schritt nicht nachzuvollziehen. So haben augenscheinlich auch Bushido und Spotify ihre Streitigkeiten begraben - durch individuelle Vertragsverhandlungen. Bushidos Alben sind dort nämlich seit 2015 mit großer Vorankündigung wieder zu hören. Es bleibt abzuwarten, ob am Ende die individuellen Einigungen auch den Kleinen helfen werden oder die Verhandlungsmacht der finanziell erfolgreicheren Musiker. Im Werbespot läuft Taylor Swift um ihr Leben und fällt am Schluss auf die Schnauze.


Was ist deine Meinung? Haben die erfolgreicheren Künstler auch mehr Geld verdient? jetzt zwitschern Oder sollten alle mehr Geld pro abgespieltem Stream bekommen, egal wie erfolgreich?

Anmerkung

*Der durchschnittliche Betrag pro Stream soll ungefähr 0,2 US-Cent pro abgespieltem Titel betragen. Die europäische Vergütung bleibt ähnlich Unklar. Oder weißt du mehr?

Quellen

http://m.heise.de/mac-and-i/meldung/Bericht-Apple-zahlt-in-Apple-Music-Probephase-soviel-wie-Spotify-2727516.html

https://www.youtube-nocookie.com/embed/fK_zwl-lnmc

Letzte Änderung am Freitag, 04 November 2016 10:10

Schreibe einen Kommentar

Bitte achte darauf, alle Felder mit Stern * zu füllen. HTML-Code ist nicht erlaubt. Deine E-Mailadresse wird nicht angezeigt. Dein Name wird mit deiner Webseite-URL verlinkt.

Mehr in dieser Kategorie:

Kostenlose Updates

✔ Attraktive Rabatte und ✔ hilfreiche Tipps

Anzeige

Kommentare

Anzeige

Zum Seitenanfang
×

Nichts verpassen

✔ Attraktive Rabatte und ✔ hilfreiche Tipps

Nein, danke